Aktuell 2008
München, 29.01.2008
Bilfinger Berger Industrial Services AG ist erster Föderer einer Dozentur in Sachsen
Mit der längerfristig angelegten Förderung einer Dozentur an der Berufsakademie Sachsen übernimmt die Bilfinger Berger Industrial Services AG eine Vorreiterrolle – nicht nur in der Instandhaltungsbranche. Die Partnerschaft von Industrie und Wissenschaft ist eine direkte Antwort auf den Mangel an qualifizierten Mitarbeitern in der deutschen Wirtschaft.„Wir möchten nicht nur zuschauen und in den Chor der Klagenden einstimmen, wir ergreifen selber Initiative und suchen aktiv nach zukunftsweisenden Lösungen“, erklärt Thomas Töpfer, Vorstandsvorsitzender der Bilfinger Berger Industrial Services AG (BIS AG) zur Kooperation mit der Staatlichen Studienakademie Leipzig der Berufsakadamie Sachsen (BA Sachsen). Qualifizierte Mitarbeiter seien gerade in der personalintensiven Instandhaltungsbranche ein wertvolles Kapital. Daher müsse ein internationaler Konzern wie die BIS AG frühzeitig die Initiative ergreifen, um sich im Wettbewerb um die besten Köpfe eine gute Ausgangsposition zu sichern. „Mit der BA Sachsen haben wir einen erstklassigen Partner gefunden. In Leipzig werden mit dem Studiengang Service Engineering genau die Experten ausgebildet, die wir für unser Business suchen“, so Töpfer weiter.
Studiengang Service Engineering wird weiter entwickelt
Die BIS AG übernimmt die Förderung einer Dozentur des Studiengangs „Service Engineering“ an der BA Sachsen in Leipzig. Die Förderung dieser neuen wissenschaftlichen Stelle liegt bei 50.000 € pro Jahr und ist bislang absolut einmalig im Freistaat Sachsen. „Für uns bietet sich nun die Chance, den erfolgreichen Studiengang Service Engineering auf vielen Ebenen weiter zu entwickeln“, freut sich Frau Prof. Dr. Ulrike Gröckel über die langfristige Unterstützung durch die BIS AG. Mit dieser Kooperation zwischen Industrie und Wissenschaft werde Neuland betreten für den Ausbau von Kapazitäten. Auf diese Weise könnten mehr junge Menschen ihre Qualifikationen und damit ihre Aussichten auf dem Arbeitsmarkt verbessern. „Wir legen in unserem Studium großen Wert auf eine Orientierung der Lehrinhalte an der betrieblichen Praxis, daher ist diese Partnerschaft mit einem führenden Konzern der Instandhaltungsbranche für uns eine wertvolle Hilfe“, so Frau Prof. Dr. Gröckel weiter.
Studenten bekommen Informationen aus der industriellen Praxis
Neben der finanziellen Förderung der BA Sachsen durch die BIS AG erfolgt eine in vertrauensvoller Zusammenarbeit zu gestaltende inhaltliche Bereicherung des wissenschaftlichen Studienganges „Service Engineering“ durch Lehrinhalte aus der Praxis. Fachleute der BIS AG werden im Studiengang „Service Engineering“ regelmäßig als Dozenten für Vorlesungen zur Verfügung stehen. „Unsere Studenten können diese Informationen quasi aus erster Hand hervorragend für ihre eigene Qualifikation verwenden. Diese Ergänzung der klassischen Lehrinhalte ist charakteristisch für das Studium an der Berufsakademie“, so Prof. Dr. Ulrich Regel, Leiter der Studienrichtung Service Engineering der BA Sachsen.
Die BIS AG wird zusätzlich bei ihren inländischen Tochtergesellschaften qualifizierte Studienplätze für Studenten der BA Sachsen anbieten. „Wir sehen uns auch in einer gesellschaftlichen Verantwortung für die Sicherstellung des Nachwuchses an qualifizierten Fachkräften am Standort Deutschland“, erklärt BIS-Vorstandschef Töpfer. Die Instandhaltungsbranche biete eine Vielzahl von Berufsbildern und angesichts der guten Wirtschaftsaussichten auch sichere Arbeitsplätze.
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Die BA Sachsen ist eine Studieneinrichtung, deren Lehrinhalte durch die enge Verzahnung von wissenschaftlicher Theorie und betrieblicher Praxis gekennzeichnet sind. Vom Freistaat Sachsen initiiert und finanziert und von ca. 400 insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen in der gesamten Bundesrepublik Deutschland als kompetente Praxispartner getragen, hat sich an der Staatlichen Studienakademie Leipzig über mehr als ein Jahrzehnt mit Erfolg eine Studienform etabliert, die sich ständig wachsender Beliebtheit bei Studieninteressierten erfreut. Dieser Erfolg wurzelt vor allem in der dualen Studienorganisation, d.h., neben dem theoretischen Fachstudium erfolgt ein Teil des Studiums in der betrieblichen Praxis. Der Studiengang „Service Engineering“ umfasst Lehrinhalte wie Instandhaltungsplanung, Instandhaltungstechnologie, Technische Diagnostik, Inspektion, Condition Monitoring, Fertigungs- und Montageprozesse, Fehler- und Schwachstellen-analyse im experimentellen Arbeiten, Kostenanalysen, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik.
Quelle:http://www.bb-industrialservices.de/de/presse/mitteilung/5619_5617.htm (07.01.2009)
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